Innovation oder totales UI-Desaster?

Sony bringt jetzt ein Handy. das einen Touchscreen hat, den man nicht mehr berühren muss. Man muss sich dem Bildschirm nur noch "nähern", was auch immer das in der Praxis bedeuten mag.

Das schreit nach Fehlklicks, das schreit nach einer Bedienung, die wahrscheinlich nur "anders", aber nicht besser ist als bei anderen Android-Telefonen.
Außerdem hatte ich bisher nicht das Gefühl, das jemand Probleme damit hat, auf den Touchscreen zu drücken bzw. darüber zu swipen. Die Kritik ging eher in die andere Richtung: Zu wenig taktiles Feedback. Und da macht Sony aus "fast kein taktiles Feedback" jetzt "gar kein taktiles Feedback".

Hmmm.

Selbst wenn die Ankündigung mehr als reines Marketing ist, kann man sowas doch nur sinnvoll machen, wenn es tief und grundsätzlich im Betriebssystem eingebaut wird. Das wird aber nicht passieren, weil Sony mit seinen 8% Marktanteil keinen Zugriff auf die Masse der Programmierer hat (und Google das OS eh allein kontrolliert).

Kurz: Die ganze Idee wirkt wie die Sony-Idee, ein Android Tablet zu bauen, das man in der Mitte zusammenklappen kann. Sony Tablet P. Ein - für mich total un erwarteter vorhersehbarer - Flop. Ich habe einige Mal nachgeschaut: Unter den Top-100 bestverkauften Tablets bei Amazon war das nicht ein einziges Mal. Und unter den ersten 100 sind sogar gebrauchte iPads 1 zu finden, sprich die Verkaufszahlen am Ende der Liste sind schon verdammt niedrig ...

Aber Sony lernt es nicht. Die diversifizieren ihre Produktpalette weiter in sinnlose Richtungen und bauen sinnlose Gimmicks an ihre Produkte und machen sich über den Nutzwert für den Käufer keine Gedanken.

Sony ist doomed. Wenn die sich nicht langsam richtig zusammenreissen. Davon ist aber nichts zu sehen.
Entweder gibt es innovative Produkte wie die Playstation Vita, die aber so advanced und teuer sind, dass ich dafür keinen ausreichend großen Markt sehe.
Oder es gibt Me-Too-Produkte, an die irgendein Gimmick drangehängt wird, der dann in Kombination mit der starken Marke Sony (zumindest sehen die Kokser innerhalb der Marketingabteilung von Sony die Markt noch so) zu Kunden führen soll. In der Praxis zahlt aber fast kein Kunde mehr einen Aufpreis für Sony.

Oder es gibt gleich sinnfreie Produkte wie ein Tablet, das ich in der Mitte knicken kann, wofür es aber dummerweise nicht eine richtige Anwendung gibt.

http://techfokus.de/sony-xperia-sola-ab-sofort-fur-264-euro-bestellen-2117876/

Wer das jetzt zu negativ fand: Nenn mir das Produkt von Sony NACH der Playstation 3, das ein Erfolg wurde.

Update (16:56):

Es musste beim Tablet natürlich "erwarteter" Flop und nicht "unerwarteter" heissen. Habe jetzt sicherheitshalber "vorhersehbarer" Flop geschrieben.

Microsoft beteiligt sich am eBook Reader und Vertreiber Nook

300 Millionen Dollar nimmt Microsoft in die Hand und beteiligt sich an der Ausgründung der eBook Sparte Nook des großen US-Buchhändlers Barnes & Noble. Für die 300 Millionen bekommt Microsoft einen Anteil von 17,8% der neuen Firma. Und - das entscheidende - der Nook Reader wird auf Windows 8 portiert, wahrscheinlich insbesondere auf die Tablet-Version namens Windows RT.

Der Zug zielt natürlich gegen Apple und das iPad + iBooks. Und auch gegen Amazon, die mit den neuen auf Android (von Google) basierenden eBook Reader Kindle Erfolge feiern. Angesichts dieser zwei erfolgreichen Geschäftsmodelle (Hardware + Software + Medienvertrieb) will Microsoft wohl nicht weiter einfach zuschauen. Und das Investment von 300 Millionen ist für Microsoft auch überschaubar.

Aber die Aktion ist natürlich auch ein Zeichen der Schwäche Microsofts. Früher konnte Microsoft Firmen und Kunden auf die eigenen Plattformen zwingen, heute muss sich Microsoft die Unterstützung der eigenen Plattformen kaufen. Für Windows Phone 7, das Smartphone-Betriebssystem von Microsoft, musste eine große Kooperation mit Nokia beschlossen werden, die Nokia wohl mehr als 1 Milliarden Dollar an direkter Unterstützung eingebracht hat. Und zusätzlich dürften noch weitere Hunderte Millionen indirekt zum Beispiel in Form von Werbekostenzuschüssen fließen.
Genützt hat es bisher wenig. Der Marktanteil von Windows Phone 7 bei den Smartphones bliebt desaströs niedrig. Nicht einmal Nokia profitiert und musste im ersten Quartal 2012 einen dramatischen Einbruch bei den Smartphones hinnehmen. Im Vergleich zum Vorjahr halbierte sich der Umsatz dieser Sparte. Nokia als ganzes schrieb einen Verlust von fast einer Milliarde Euro. Da bleibt die Frage: Warum macht Microsoft (und auch Nokia) das? Wem nützt das?

Nun beginnt Microsoft schon, sich Software für die neue Tablet Version von Windows 8 einzukaufen. Und damit sind wir nun wirklich im Kernbereich - ergo da, wo Microsoft noch richtig Geld verdient. Bisher musste Microsoft nur neue Märkte subventionieren, aber jetzt geht es um Windows 8.

Warten wir mal ab. Ich halten die ganze Idee von Microsoft, Windows 8 von Desktops auf Tablets zu ziehen, für falsch. Es wäre sinnvoller und logischer gewesen, Windows Phone 7 in der nächsten Version auf Tablets zu bringen. Das wäre technisch einfacher gewesen und hätte ganz nebenbei einen großen Anreiz für Software-Entwickler erzeugt, für die Windows Phone Plattform Software zu entwickeln.
Nun gut, jetzt packt Microsoft das normale Windows 8 in einer Spezialversion auf Tablets. Das löst für Microsoft vor allem ein Problem: Die Lizenzen für Windows 8 sind wesentlich teurer als die Lizenzen für Windows Phone 7. Ersteres ist für Microsoft eine echte Cash-Cow, letzteres ein tiefrotes Zuschussgeschäft. Und da will Microsoft natürlich lieber die Cash-Cow erweitern und stärken als alles auf die Risikokarte zu setzen, die bisher überhaupt noch nicht gestochen hat.

Das wird alles sehr spannend, wie das ausgeht bleibt offen. Aber gefährdeter als jetzt war Microsoft in den letzten 15 Jahren noch nie. Mit "gefährdet" meine ich nicht, dass Microsoft in wenigen Monaten zum Konkursrichter gehen muss, sondern eher, dass Microsoft die Fähigkeit verliert, Standards und Preise zu setzen und sich nach und nach in den Bereich zurückzieht, in denen noch Geld verdient wird: Windows Desktop + Server, Exchange+Outlook und Office. Und sonst nichts.

Microsoft erstes Jahr mit Windows Phone 7 - Ein Desaster!

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Man schaue sich einmal die Marktanteile oben an:

Magere 1,4% des gesamten Smartphone-Markts konnte Microsoft 2011 mit Windows Phone 7 und 7.5 erobern. Die verkauften 6,8 Millionen Smartphones stellen ein MINUS von 43,3% gegenüber dem Vorjahr dar (wobei ich die Vergleichsbasis nicht kenne, WP7 kam ja erst im Herbst 2010 auf den Markt, ein ganzes Jahr als Vergleichsbasis gibt es also eigentlich nicht ...). Der Rückgang ist um so erstaunlicher, wenn man sich den Gesamtmarkt anschaut: Dieser ist als Ganzes ist geradezu explodiert (+62,7%).

Ernüchternd für Microsoft dürfte das gesamte Jahr gewesen sein. Dieses lässt sich leicht in zwei Phasen teilen: Die Phase vor dem ersten Gerät aus der Zusammenarbeit mit Nokia und die Phase danach.

In den ersten drei Quartalen hat Microsoft (bzw. die Lizenznehmer von Windows Phone 7) 4,3 Millionen Smartphones verkauft. Das sind gerade einmal 1,4 Millionen Geräte pro Quartal. Und damit nicht einmal mehr halb so viele, wie im vierten Quartal 2010 an den Mann gebracht werden konnten. Für die Hersteller der Geräte dürfte das ganze ein Desaster gewesen sein. Denn diese extrem mageren Absatzzahlen verteilen sich ja noch auf Samsung, HTC, LG und einige andere. Bei den Absatzzahlen lohnt es sich ja kaum, überhaupt die Produktion anzufahren ...
OK, ganz überraschend kommt das nicht, die implodierenden Preise (ein Smartphone von Samsung wurde im Herbst 2010 auf den Markt gebracht und kostete im Frühling danach nur noch ein Drittel des ursprünglichen Preises ...) zeigten das schon sehr deutlich.

Dann aber kam der Hoffnungsträger: Das erste Windows Phone 7 Handy des bevorzugten Entwicklungspartners Nokia auf den Markt. In diesem Fall habe ich ja schon versucht den Erfolg anhand der Amazon Verkaufscharts zu tracken. Gut sah das aber nicht aus ... In den Smartphone Charts tauchte das Handy maximal an der unteren Kante der Top10 auf und wie mir Branchenkreise versicherten, bedeutete das einen noch größeren Unterschied als man meinen könnte: Die Nummer eins der Charts soll das Lumia 800 um den Faktor 50 oder mehr geschlagen haben. (Der deutsche Markt könnte hier aber verfälschen)

Im vierten Quartal konnte Nokia laut eigenen Angaben 1 Millionen Windows Phone 7 Geräte absetzen (auch wenn ich nie gelesen habe, ob das Zahlen für den harten Verkauf an der Theke an den Endkunden oder am Lager von Nokia an Großkunden waren (die Geräte also u.U. noch auf Lager liegen)). Die anderen Hersteller haben also auch im vierten Quartal nicht mehr Geräte verkauft. Die 1,5 Millionen Restgeräte verteilen sich weiterhin auf HTC, LG, Samsung, ... Und die haben bereits die zweiten Gerätegeneration entwickelt und investiert und verdienen auch damit kein Geld.

Das ist alles zusammen genommen ziemlich kritisch für Microsoft. Der große Hoffungsträger Nokia und seine Lumia Smartphones haben es gerade einmal geschafft, das Minus zum Vorjahr schrumpfen zu lassen. Von Wachstum kann man zwar reden, aber nur wenn man auf die äußerst dunklen drei Vorquartale als Basis nimmt.
Aber was heisst hier schon Basis: 1,3% Marktanteil in den ersten drei Quartalen sind wohl kaum etwas, was man als "Basis" bezeichnen kann. Im Kampf der Ökosysteme ist das eher Treibsand ...

Man kann auf Basis der Zahlen ein paar - zugegeben ziemlich spekulative - Rechnungen anstellen.

a) Es wird geschätzt, dass Microsoft inzwischen 10 bis 15 $ Patentgebühren von einigen Herstellern von Android-Smartphones kassiert. Der Anteil wurde einmal grob auf die Hälfte der Handies taxiert. Das macht für das Jahr 2011 120 Millionen Lizenzzahlungen oder (mit 10$ gerechnet) 1,2 Millarden Dollar Lizenzeinnahmen. Das dürfte mindestens um den Faktor 10 mehr sein als Microsoft mit dem eigenen Betriebssystem verdient.

b) In der Kooperation mit Nokia fließen mindestens 1 Milliarden Dollar an Marketing- und Produktentwicklungsunterstützung in Richtung Finnland. Rechnen wir einfach mal ganz grob 2 Milliarden Dollar Kosten für die Entwicklung von Windows Phone 7 (und 7,5 und 8) oben auf (ganz wilde Schätzung) hat Microsoft bisher 300 Dollar *pro verkauften WP7 Telefon* investiert.

OK, das sieht Microsoft alles als Investition in die Zukunft. Fakt aber bleibt: Wenn sich die Verkaufszahlen nicht massiv nach oben entwickeln, rechnet sich das für Microsoft nie! Wenn Microsoft mit 10 Dollar Lizenzgebühr pro WP7-Handy rechnet, braucht Microsoft 300 Millionen verkaufter Handies (und hat aktuell 10 Mio.). Wenn Microsoft mit 20 Dollar kalkuliert hat, reden wir von 150 Millionen Handies, bei 30 Dollar auch noch von 100 Millionen Geräten.

Wo sollen die herkommen? Wer soll die kaufen? Über natürliches Wachstum? Igrendwie zweifle ich dran ... Es sei denn, Microsoft kauft sich was großes dazu. Nicht Nokia, die haben sie ja bereits an der Angel, wozu noch kaufen? RIM (mit Blackberry) wäre eine Möglichkeit. Die stehen gerade vor einem Umbruch beim OS, sind preiswert zu haben und sitzen im Backend fast immer an einem Exchange-Server. Microsoft könnte die Blackberry-Server-Software in Exchange integrieren und das Frontend (bisher exklusiv auf den Blackberry Smartphones) auf WP7 (oder 8) portieren. Damit hätte Microsoft ein echtes Argument im Businessmarkt für seine Telefone. Aber das ist eine wilde Spekulation ...

Ganz davon ab: Ob Microsoft jemals "vernünftige" Lizenzgebühren für Windows Phone 7/8 bekommen kann, ist ziemlich zweifelhaft: Immerhin ist die Konkurrenz-Software von Android (abgesehen von Patentlizenzen) kostenlos. Ich will nicht unken, aber ich kann mir im Moment nicht vorstellen, dass angesichts des defakto nicht existierenden Markts irgendein Smartphonehersteller Microsoft mehr Geld für die WP7 Lizenz bezahlt als er ansonsten für die Android-Patente zahlen würde.

Und dann stellt sich die Frage, warum Microsoft nicht einfach die Entwicklung eines eigenen OS einstellt und einfach nur noch bei den Android-Herstellen die Hände aufhält? Profitabler ist das auf jeden Fall, denn es bringt Geld, ohne dass Microsoft dafür was tun muss ...

Liegt die Zukunft von Microsoft in der Rolle eines Patenttrolls? Man soll niemals nie sagen ...

Kleines Fun Fact zum Schluss: Mit dem iPhone hat Apple im vierten Quartal mehr Gewinn eingefahren als die gesamte Firma Microsoft ... Mit einem einzigen Produkt also. Dabei hat Microsoft selber einige Goldesel mit 90%iger Marge im Keller stehen (Windows (Desktop), Windows Server, Exchange, Office, ...). Der Rest der Firma ist aber offensichtlich vor allem damit beschäftigt, das Geld mit vollen Hänen zum Fenster herauszuwerfen ...

Update (08.02.12):

Dazu vielleicht auch noch passend, auch wenn es da um Android geht. Auch hier wird angezweifelt, ob das Android Ökosystem wirklich funktioniert, wenn nur Samsung Geld verdient. Aber wenn das Android Ökosystem nicht funktioniert, dann das zigmal kleiner Windows Phone 7 erst Recht nicht ...

7 signs that Android is faltering as iOS strengthens — Mobile Technology News

Wird das Nokia Lumia 800 ein Erfolg?

Am besten kurzer Check:

http://gh.de/?o=39

Top-10 Artikel in Mobiltelefone
• Samsung Galaxy S2 i9100 16GB schwarz
• Samsung Galaxy Nexus 16GB
• Samsung Galaxy Note
• Samsung Google Nexus S I9023 schwarz silber
• Samsung Galaxy S Plus i9001 schwarz 8GB
• Samsung Galaxy S i9000 schwarz 8GB
• Nokia Lumia 800 schwarz
• Samsung Galaxy S2 i9100 16GB weiß
• HTC Sensation schwarz
• Motorola Defy+

Aktuell Platz 7.

http://www.amazon.de/gp/bestsellers/ce-de/3468301/ref=zg_bs_nav_ce_3_1384526031

Auf den ersten elf Plätzen sind ausschließlich Samsung Geräte. Das neue Nokia taucht in den Top 20 nicht auf. Allerdings muss man einschränkend sagen, dass das Lumia auch ein paar Tage Lieferzeit hat, sprich es könnte sein, dass sich die potenziellen Käufer deswegen zurückhalten.

Den zweiten Punkt gegen die Aussagekraft der beiden Listen oben: Wo ist das iPhone? Das ist sicherlich das bestverkaufte Smartphone (auch in Deutschland), steht aber auf keiner der Listen oben. Sind die Listen daher sinnlos? 100% sollte man sich sicherlich nicht darauf verlassen, schließlich werden viele Handies über die Provider verkauft und diese Verkäufe sieht man weder bei den Preisvergleichsdiensten (Geizhals.at), noch bei Amazon.

Ich muss zugeben, ich mag die Benutzeroberfläche von Windows Phone. Das mit den Kacheln macht Sinn. Das ist die bislang beste Version eines Startbildschirms, die es auf Smartphones gegeben hat (wobei Apple hier mit dem Nachrichtencenter die schlechteste Lösung am Markt gerade einmal rudimentär verbessert hat).

Den Marktdurchbruch, das von Nokia und Microsoft erhoffte Durchstarten von WP7 kann ich im Moment aber nicht erkennen ...

Update (28.11.11)

Es sind noch zwei spannende Links in der Zwischenzeit eingetrudelt:

a) "Überraschend" würde ich wohl eher nicht sagen ...

Nokia Lumia 800 verkauft sich "überraschend schlecht"

b) Und die internen Zahlen der Telekom Deutschland sehen auch nicht toll aus:

Die 25 bestverkauften Geräte der Telekom: iPhone-Familie 12 mal vertreten

Dort sieht die Woche wie folgt aus:

  • 01. Apple iPhone 4S 16 GB schwarz
  • 02. Apple iPhone 4S 16 GB weiss
  • 03. Apple iPhone 4 16 GB schwarz
  • 04. Apple iPhone 4S 32 GB schwarz
  • 05. Samsung Galaxy S II
  • 06. Nokia LUMIA 800
  • 07. Samsung Galaxy S Plus
  • 08. Apple iPhone 4S 32 GB weiss
  • 09. HTCs Sensation
  • 10. Samsung Galaxy S II ceramic white

Also auch nicht wirklich beruhigend für Nokia.

c) Microsoft und Nokia bemühen natürlich alle möglichen legalen und halblegalen Tricks, die die PR-Trickkiste bereithält.

PR Schlacht soll gute Verkaufszahlen für Nokia Lumia vortäuschen

d) Aktualisierung der Listen oben:

Bei Geizhals.at weiterhin auf Platz 7, bei Amazon auf Platz 51.

Sorry Nokia, you seem to be doomed.

Anders gesagt: Die Geldschatulle bei Microsoft wird wohl nochmal geöffnet werden müssen. Spätestens im Januar kostet das Lumia 800 unter 300 Euro.

Update 2 (09.12.11):

Kleiner Check auf die Liste:

Geizhals hat das Lumia 800 nicht mehr in den Top-Ten, bei Amazon ist es inzwischen noch weiter auf Platz 61 abgerutscht.

Autsch!

Entweder verkauft sich das Nokia  Lumia 800 über die Provider gut oder das Weihnachtsgeschäft geht an Nokia grandios vorbei ... Und als letzte Hoffnung könnten ja andere Länder besser laufen als Deutschland. Was ich aber ehrlich gesagt bezweifle (auch wenn es aus Großbritannien mal gute Zahlen gab, die aber u.U. manipuliert optimiert waren). Wer weiss, auf der Insel vor der Küste Europas kaufen ja sogar Privatleute Blackberrys ...

Ist Google+ bereits tot?

Das US-Magazin Slate spekuliert heute genau über diese These: Ist Google+ bereits jetzt tot und hat den "Krieg" gegen Facebook bereits verloren?

GooglePlus hatte ja einen Superstart und die Nutzerzahlen sind nach der Öffnung für die breite Öffentlichkeit schnell auf 40 Millionen Nutzer geklettert. Nur ging danach die dauerhafte Nutzung wieder deutlich zurück. Auch in meinem Stream passiert deutlich weniger als die Nutzerzahl eigentlich vermuten lassen würde ...

Slate führt das auf Fehler von Google zurück, u.a. das Verbot für Pseudonyme, aber auch für Firmen. Zumindest für Firmen hat sich das ja in dieser Woche mit den Pages geändert. Ob das jetzt noch etwas nützt, ist jedoch fraglich.

Ich sehe jedoch einen anderen Kritikpunkt bei Google+: Google+ ist ohne API (Programmierinterface) gestartet. Das hat mich vom ersten Moment an gewundert. Schließlich hatte vor Jahren, damals als Facebook seine Plattform über ein API geöffnet hat, irgendjemand sehr Kluges geschrieben, dass das das Ende aller konkurrierenden Plattform (außer in Nischen wie Xing) sei. Eine offene Plattform würde sich gegenüber der geschlossenen immer durchsetzen. Der Tod von MySpace, StudiVZ, etc. hat diese These eindrucksvoll belegt.

Mit dem Fehlen eines APIs fehlten Google+ viele Inhalte, die Facebook hat:

Updates, die über Fotouploads bei Flickr erscheinen,
Updates, die über Postings bei Tumblr, Posterous oder im eigenen Blog kommen,
Updates, die über Twitter entstehen,
Updates, die aus Spielen (neue Highscores) kommen,
Updates, aus Newsaggregatoren wie Paper.li,
...

Auch fehlten GooglePlus die automatischen Updates hinein in die anderen Plattformen (mache aus meinem G+ Link einen Tweet, ein Facebook-Update, ...).

Das ist vor allem deshalb unverständlich, weil Google mit Buzz eigentlich einen Pool von Schnittstellen gehabt hätte, die bereits etabliert waren, und auf deren Basis alle wichtigen Cross-Poster in kürzester Zeit entstanden wären.

 

Kann man jetzt von Google verlangen, dass sie direkt beim Start alle Features am Start haben, die Facebook in vielen Jahren entwickelt hat? Nein, das wäre sicherlich zu viel verlangt und darum geht es auch nicht.

Allerdings hätte Google Google+ nie frei zugänglich machen dürfen, bevor diese Features fertig waren. Eine Beta, auf die man nur per Einladung Zugriff bekommt, kann man machen, auch ohne alle Features zu haben. Eine Öffnung mit einem halben Featuresatz jedoch nicht. Das hat Google jetzt aber gemacht und damit die Chance verpasst, den ersten, den wichtigsten Eindruck zu hinterlassen.

Da teile ich die Meinung von Slate. Wobei ich glaube, dass das API noch wesentlich wichtiger ist als die Pages für Firmen.

Slate: Google+ Is Dead

 

iCloud: Preisvergleich mit anderen Cloudspeicherlösungen

Seit gestern sind die Preise für die iCloud öffentlich. Die ersten 5 Gigabyte sind kostenlos.

16€ (20$) für 10 GB im Jahr
32€ (40$) für 20 GB im Jahr
80€ (100$) für 50 GB im Jahr.

(1)

So weit, so gut.

Die Frage ist jetzt natürlich: Ist das teuer oder nicht? Das ist natürlich sehr relativ, aber ein Vergleich mit der Konkurrenz gibt vielleicht eine gute Orientierung.

Was dabei auffällt: Die Preise für Online-Speicher variieren extrem, im Endeffekt sogar bei einem Anbieter ...

Bei Dropbox kosten 50 GB im Monat 9,90$, ergo knapp 120$/Jahr Das ist gut doppelt so viel wie bei Apple. 2 GB sind kostenlos. (2)

Bei Google App Engine kostet ein GB Speicherkapazität 15 Cent im Monat, macht also 90$ im Jahr für 50 GB. Dazu kommen noch 12 Cent je Gigabyte Datenverkehr raus und 10 je Gigabyte Datenverkehr rein, was bei Apple scheinbar nichts kostet. Da es bei Apple um Syncing geht, dürfte bei einer ähnlichen Funktionalität wie der iCloud einiges an Traffic hinzukommen. (3)

Beim gleichen Anbieter Google kann man für Google Mail, Docs und Picasa 80 GB für 20 $ im Jahr kaufen (4). Hier bekommt man also nicht nur mehr Speicher, sondern zahlt auch nur ein Fünftel des Preises von Apple.

Bei Amazons Datenspeicher S3 kosten 50 GB Speicher knapp 75$ im Jahr, dazu kommen noch 1 Cent je Tausend Abrufe und 12 Cent/Gigabyte ausgehender Traffic, wobei 1 GB Traffic pro Monat frei ist. Diese Preise gelten für den redundanten, also ausfallsicheren Speicher. Bei der nicht redundanten Lösung spart man etwa 35 Prozent, man landet also bei ziemlich genau 50 Dollar im Jahr. (5)

Amazons Privatkundenprodukt Clouddrive kostet für 50 GB 50 Dollar im Jahr, Trafficgebühren gibt es dabei keine. (5)

Dann gibt es noch Microsoft Azure, bei dem man ähnlich wie bei Google App Engine CPU, Bandbreite und Storage kaufen kann. Uns interessiert an dieser Stelle nur der Storage-Teil. Dieser kostet 15 $cent je GB je Monat, also 90$ im Jahr. Dazu kommen wie bei Amazon kosten für den Zugriff (1 Cent je 10.000 Zugriffe) und Kosten für den Traffic (10 Cent je GB rein / 15 Cent je GB raus). (7)

Ich habe jetzt schon Äpfel und Birnen verglichen ... Auf der einen Seite reine Onlinespeicher (Dropbox mit guter Betriebssystemintegration und Syncing), auf der anderen Seite volle Computingdienste wie Google App Engine und Microsoft Azure. Und um das noch verwirrender zu machen, füge ich auch noch ein paar Orangen hinzu ... Online-Backuplösungen ...

Diese sind deshalb so überraschend, weil es dort teilweise gar keine variablen Kosten für den Online Speicher gibt. Backblaze (8) und Crashplan (9) kosten 50$ im Jahr, die Speichermenge ist unbegrenzt.

Da fragt man sich schon, wie sich das rechnen soll. Aber bei Backups hat man keine frei Wahl beim Hochladen von Dateien, sondern das passiert ausschließlich über das mitgelieferte Programm und zwar automatisch. Außerdem gibt es eine natürliche Beschränkung durch die begrenzte Upload-Geschwindigkeit des Durchschnittsnutzers. Dieser wird kaum seine gesamte Festplatte mit 500 Gigabyte hochladen, weil das Tage oder gar Wochen dauert. Auch die Menge der Daten, die ins Backup sollen, wird der Nutzer einschränken, damit seine Leitung nicht permanent ausgelastet ist.
Selbst wenn der Nutzer alles ins Backup packt, kann u.U. mit Datendeduplication Speicherplatz gespart werden. Dabei wird erst eine Prüfsumme auf eine Datei berechnet und wenn diese schon im Online-Storage liegt, wird die Datei erst gar nicht mehr hochgeladen, sondern nur noch die Prüfsumme gespeichert. Das macht z.B. bei Programmen, die jeder installiert hat oder auch bei Musik viel Sinn.

Der letzte Abschnitt diente vor allem zur Illustration dafür, dass Online-Storage nicht gleich Online-Storage ist. Aus bestimmten Gründen können Speziallösungen wie Online-Backups preiswerter sein als Allzwecklösungen wie die Speicher hinter vollständigen Cloudcomputinglösungen.Auch eine Lösung wie der Speicher hinter Google Docs/Picasa/Mail kann von Google preiswerter angeboten werden als Apples iCloud, weil man mit den Google Lösungen auch zwangsweise die Google Frontends benutzen muss (mit kleiner Einschränkung von Google Mail, an das man auch mit normalen Mailprogrammen herankommt). Google ist aber keine Allzwecklösung für den Datenaustausch und auch keine Syncing Lösung.

Je allgemeiner die Lösung wird, desto teurer wird sie auch. Apple liegt dort mit der Hälfte des Preises von Dropbox, das als einzige Lösung neben iCloud auch mehrere Computer (und iPads/iPhones) syncen kann, nicht schlecht. Dropbox wird mit iCloud im Apple-Umfeld massive Probleme bekommen. Als Ausweg könnten Kooperationen mit Softwareanbietern, die Dropbox in die eigene Software integrieren helfen. Das wichtigste Feature dabei dürfte die Platformunabhängigkeit werden, denn Dropbox funktioniert auch problemlos auf Windows.

Kurz zusammengefasst liegt iCloud preislich in der Mitte. Die preiswerteren Dienste sind wesentlich spezieller, die allgemeineren Lösungen teilweise deutlich teurer. Da im Apple Bereich mit Dropbox nur eine einzige Lösung bereit steht, die einen ähnlichen Funktionsumfang wie iCloud hat, beruhigt es, dass iCloud nur etwa die Hälfte kostet. Apple kassiert hier also nicht ab.Am Ende wird sich iCloud bei ähnlichen Features und wettbewerbsfähigen Preisen schon allein aus einem Grund durchsetzen: Es ist in iPhoto, Numbers, Pages, iCal, und so weiter und so fort schon eingebaut.
(1): http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/iCloud-Apple-nennt-Preise-1316803.html
(2): http://www.dropbox.com/pricing
(3); http://code.google.com/intl/de-DE/appengine/docs/billing.html
(4): http://picasa.google.com/support/bin/answer.py?answer=39567
(5): http://aws.amazon.com/de/s3/#pricing
(6): finde leider keine Seite bei Amazon, auf der man ohne Anmeldung die Preise sehen kann
(7): http://www.microsoft.com/windowsazure/pricing/
(8): http://www.backblaze.com/
(9): http://www.crashplan.com/consumer/compare.html

Apple OS X Updates in Zukunft kostenlos? IMHO eine Ente.

Basicthinking meldet heute, dass Mac OS X Upgrades in Zukunft kostenlos sein werden (siehe Apples Rekordergebnis: Macs und iPods verlieren gegen iPhones und iPads und bezieht sich dabei auf Stereopoly (Offiziell: Apple OS X 10.7 Lion kommt heute – zukünftige OS X-Versionen kostenlos)).

Meiner Meinung nach interpretieren beide die Telefonkonferenz im Anschluss der Ergebnisbekanntgabe falsch. Die entscheidende Stelle im Earnings Call (Transscript bei SeekingAlpha, Audio direkt von Apple) ist:

“First, when we deliver Mac OS X Lion to customers, we are now including the right to receive future unspecified minor software upgrades and features when and if they become available for both the Mac operating system and our suite of Mac OS allied [ph] applications. We will continue to charge for standalone sales of our periodic major OS upgrades, such as Lion, as well as major upgrades of iLife. Revenue from these standalone sales will now be fully deferred at the time of sale and recognized over a period of 3 years. In addition to this future software upgrade right, Mac customers will have access to iCloud services when they become available in the fall. We estimate that the combined value of the software upgrade right and iCloud services for Mac customers is $22. Therefore, as of June 6, we began deferring $22 of the revenue associated with each new Mac sold. And we will recognize these deferred amounts as revenue over a period of 4 years.”

Also für mich liest sich das eher wie "minor upgrades free, major updates nicht", also wie bisher gehabt. 10.7.x sind frei, 10.8 wird kosten. Was Apple ändert, ist die Buchhaltung der Nummer. Die Einnahmen werden nicht sofort verbucht, sondern nur über die Produktlaufzeit von drei Jahren.

Ich halte die Meldung für eine Ente.

Steve: Ich möchte den Apple Home Server!

Steve: Du darfst den auch gerne iIrgendwas nennen, Hauptsache das Teil kann folgendes:

a) Backups entgegennehmen (wie die Time Machine)

b) Fileserver (inkl. Mehrbenutzerfähigkeit für Musik, Filme, Fotos). All das nicht nur passiv, sondern auch aktiv. Ich will meine Kamera an jedem iOS oder OS X Gerät anschließen können und der Import soll immer in die zentrale Verwaltung laufen.

c) Dateisharing über das Internet, damit ich Zugriff auf die Dateien auf dem Apple Home Server bekomme. Das Ganze soll so aussehen wie bei Pogoplug. Wobei das für Apple ein Leichtes ist, das besser zu machen, weil Apple die Integration nicht als App, sondern unten im OS machen kann.

Wenn das alles da ist, fallen noch ein paar Sachen ab, als naheliegendstes Wireless Syncing ohne iTunes. Bitte ... Und das wird natürlich iOS basiert sein, der Switch von BSD aus ist überfällig.

Für iOS selber (in der iPhone/iPad Version) könnte es auch gut ein Syncing Framework geben, auf das auch Fremdanbieter (Dropbox-like) zugreifen können, so wie die Jungs im letzten Mobile Macs Podcast spekuliert haben. Diese haben auch über einen Apple Home Server spekuliert, der nicht als eigenes Storage arbeitet, sondern nur als "Streaming Cache". Das ist zwar extrem einfach (keinerlei Verwaltung nötig) und daher durchaus Apple-like, für mich wäre das aber eine Enttäuschung.

Das Schöne an allem vorgenannten: Apple bringt damit eine Lösung für ein Problem, das der Großteil der Anwender gerade erst zu spüren bekommt. Als ITler ist man diese ganze Syncing Problematik ja schon lange leid, der normale Anwender hat aber bisher meistens nur ein Gerät und ist daher auf das Syncing- und Dateiabgleichsproblem oft noch gar nicht gestoßen. Im Endeffekt steht der Privatanwender jetzt da, wo die IT in Unternehmen vor 30 Jahren stand: Man hat mehr als einen Computer und möchte nicht mit irgendwie krude und von Hand die Daten abgleichen. Man kann sich die ganzen Probleme schenken, indem man die Daten einfach alle in die Cloud hochlädt (der Google-Ansatz) oder man macht es wie oben skizziert. Ich glaube, dass Apple das durchaus hinbekommen könnte und am Ende auch muss, sonst ist der zentrale Google-Ansatz nämlich überlegen (und Apple verliert; kurz Apple muss liefern). 

So das war's zum Apple Home Server.

Was kommt sonst noch? Das Streaming von Musik, was ich aber ehrlich gesagt nicht so wichtig finde. Die Musik auf einem File-Share zuhause zu haben, würde mir reichen, unterwegs brauche ich nicht jedes Lied.

Was die viel spekulierte iCloud angeht: Ich tippe auf einen Hybrid aus einer Cloud (= Mobile Me) + Musik Streaming + Apple Home Server (=Pogoplug).

iOS wird ein paar Features bekommen, das wichtigste natürlich die Notifications. Aber das ist nach der (quasi) bestätigten Einstellung von Peter Hajas ja eigentlich keine Voraussage mehr wert.

Ich hoffe auf einen neuen Start- bzw. Lockscreen, auf dem man endlich erkennen kann, wie das Wetter wird, wie viele Nachrichten man bekommen hat, etc. Im Prinzip sowas Ähnliches wie die Widgets von Dashboard von OS X oder wie die Startschirme von Android, Windows Phone 7 und Web OS.

Damit wären die zwei größten Schwachpunkte von iOS 4 ausgemerzt. Ansonsten fällt mir featuremäßig eigentlich nur noch die Spracherkennung ein, an der Apple richtig was machen könnte. Für größere weitere Änderungen fehlt mir die Fantasie. Der Haufen kleinerer Änderungen, die sicherlich kommen werden, fallen in die Kategorie "Feinschliff".

Eine etwas wildere Vermutung: Es gibt ein neues Apple TV (mit Dual-Kern ARM-CPU), aber wichtiger: Es gibt eine neue Software, die auch frei installierbare Apps erlaubt. Damit wird Apple TV zur Spielekonsole und iPod Touch und iPhone zu Gamecontrollern. Und bei Spielepreisen von 5 Euro bis 10 Euro wird das den Markt komplett durcheinanderwirbeln, weil das klassische Geschäftsmodell der Spielkonsolen (eine technisch extrem aufwändige Konsole, die teilweise unter Herstellungskosten auf den Markt gebracht wird, wird über extrem teure Spiele refinanziert) damit "disrupted" wird, vielleicht sogar für immer. 

Eine andere Spekulation in Richtung Apple TV wäre die Vorstellung der ersten Fernseher, die Airplay nativ unterstützen. Der Bold Move (den ich schon länger vorhersage) wäre der Kauf von Loewe (kostet fast nichts und der europäische Markt wäre auf einen Schlag erobert).

Kommt für OS X noch was Großes? Kann ich mir nicht mehr vorstellen, die Änderungen sind IMHO alle sichtbar (außer einer möglichen Syncing-Unterstützung). Als einziges großes Überraschungs-Feature wäre noch Spracherkennung denkbar, aber viel wahrscheinlicher ist ein Launch noch diesen Monat (wenn nicht sogar schon heute Abend). Installieren werde ich wie üblich 10.x.2 ;-)

Und noch eine wildere Spekulation: Facetime für Windows. Ist eigentlich ziemlich einfach und wäre ein "bold move" gegen Microsoft, die sich dann endgültig fragen lassen müssten, warum sie 8,5 Milliarden Dollar für (die kaum profitable Firma) Skype ausgegeben haben ...

Hedge fund star calls for Microsoft's Ballmer to go | Reuters

(Reuters) - Influential hedge fund manager David Einhorn has called for Microsoft Corp Chief Executive Steve Ballmer to step down, saying the world's largest software company's long-time leader is stuck in the past.

Nein, nicht dieses Jahr. Sonst verliere ich meine Wette ...

(Ansonsten hat der Einhorn natürlich durchaus Recht. Die 2,5 Mrd. Dollar, die Microsoft im Online-Bereich in den letzten 4 Quartalen verloren hat, sind schon eine Menge Holz.)

Windows Phone 7 Handy schon für 269 Euro bei eBay

SAMSUNG OMNIA 7 16GB GT-I8700 WINDOWS 7

Und kein schlechtes ...

Muss Microsoft die Dinger verschenken oder sind die Preise der Android Handies genauso kräftig unter Druck?

Update (9:58):

Der Preisverfall ist wirklich so irre. Das ist das Windows Phone 7 Handy, das Anfang November (also vor weniger als 5 Monaten) noch über 600 Euro gekostet hat. Das sind fast 60% Preisverfall in weniger als einem halben Jahr.

Ich wünsche Nokia in diesem nochgradig kompetitiven Markt VIEL Spaß. Als Me-Too Firma werden die wohl nie mehr die Margen haben, an die sich die ganze Firma gewöhnt hat(te).